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#34/2019
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Absicherung Maibaum aufstellen
01 Mai 2019;
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07 Mai 2019;
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20 Mai 2019;
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Osterkaffee mit den Festdamen

Die freiwillige Feuerwehr Neustadt an der Waldnaab feiert heuer ihr 150-jähriges Bestehen. Die Festdamen laden dafür am Ostermontag schon mal zum Osterkaffee ins Neustädter Gerätehaus.

Von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr gibt es gemütlich Kaffee, Kuchen und Torten. Für die kleinen Gäste hat der Osterhase sogar etwas versteckt.

Es werde Licht

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden – das ist der Feuerwehr Neustadt jetzt gelungen. Für die 150-Jahr-Feier vom 14. bis zum 16. Juni stellte sich die Frage, wie der Festplatz hinter der Stadthalle komplett ausgeleuchtet werden könnte. Jetzt haben die Feuerwehrleute eine Lösung gefunden, die sie auch bei Unfällen und Bränden einsetzen können.

Der „Aldebaran 360 Grad FlexC 2.0“ ist das neuste Einsatzmittel der Neustädter Feuerwehr. Hinter dem Namen versteckt sich ein ganzes Beleuchtungssystem, im Fachdeutsch eine „Großflächenleuchte“. Bei Einsätzen, in welchen die Feuerwehrleute früher mit mehreren Fahrzeugen und mehreren Scheinwerfern arbeiten musste, reicht ihnen jetzt ihre neue Leuchte. Diese kann äußerst schnell mittels der Neustädter Drehleiter auf eine Höhe von bis zu 30 Metern gebracht werden.

Die neue Leuchte im Einsatz.

So weit oben schafft es das System riesige Flächen auszuleuchten. Möglich macht das eine Lichtstärke von 90.000 Lumen. Zum Vergleich: Moderne Autoscheinwerfer mit LED-Technik schaffen 3.000 Lumen. Die neue Leuchte ist also deutlich heller und mittels Drehleiter auch um einiges schneller aufgebaut als die bisherigen Einsatzmittel. Das Leuchtsystem besteht aus vier länglichen LED-Einheiten, die sternförmig von einem Stab bis in die Waagerechte abgeklappt werden können. Je weiter sie abgeklappt werden, umso enger wird der Radius. Gekostet hat die neue Leuchte rund 2.100 Euro.

„Solch ein effektives Beleuchtungssystem hat meines Wissens bei uns noch niemand“, analysiert der Neustädter Kommandant Michael Spranger. Mit der Anschaffung werden die Fahrzeuge auf gleichem Ausrüstungsniveau gehalten. Auf dem neusten Fahrzeug der Neustädter befindet sich bereits eine Großflächenleuchte, wenn auch mit weniger Leistung. Die neue Lampe kommt auf ein älteres Fahrzeug. „So können wir mit jedem unserer Autos optimal Hilfe leisten“, nickt Spranger. Eingesetzt werden kann die Leuchte bei allen Ereignissen, welche dies erforderten, egal ob Verkehrsunfall, Brand oder Bergung.

Er ist sehr hell.

Ein weiterer Vorteil des neuen Systems ist, dass die Lampe nicht heiß wird. „Das klingt im ersten Moment völlig nebensächlich“, erklärt Kommandant Spranger. „Aber wenn wir zu Großschadenslagen, wie Stürmen, Hochwasser- oder Schneekatastrophen ausrücken müssen, da haben wir Einsatz, an Einsatz, an Einsatz. Früher mussten die Lampen lange abkühlen, ehe wir da zur nächsten Einsatzstelle fahren konnten. Jetzt heißt es: ausmachen, einpacken, abrücken. Wir können so viel schneller arbeiten.“ Schnell arbeiten müsse man wohl auch auf der 150-Jahr-Feier, fügt Spranger an. Schließlich sei man deswegen erst auf die Idee dieser Anschaffung gekommen.

 

Jahreshauptversammlung 2019

Volles Haus bei der Jahreshauptversammlung 2019. "So viele wie noch nie", kamen laut Vorsitzendem Helmut Staratschek ins Weiße Rössl. Themen waren die 150-Jahr-Feier, die Berichte aus Wehr  und Verein so wie die Ehrungen.

Über 80 Mitglieder hatten den Weg "zum Walbert" gefunden. Themen der Jahreshauptversammlung waren unter anderem der Brand im Altenheim, die Mitgliederentwicklung, Gründung der Kinderfeuerwehr und die Ernennung Quirin Gierisch' zum Ehrenmitglieds. Der Neue Tag berichtete ausführlich über unsere Versammlung.

 

Volles Haus bei der Jahreshauptversammlung 2019.

 

 

Ehrenschirmherr #2: Landrat Andreas Meier

Beim Ehrenschirmherrbitten der Neustädter Feuerwehr kommt Landrat Andreas Meier richtig ins Schwärmen: „Sonntagvormittag, weiß-blauer Himmel, ein kühles Bier, Feuerwehrfest – da geht dir das Herz auf.“

Zunächst schwärmt er weiter: “Das ist alles einfach nicht aufgesetzt, das ist nicht künstlich. Das ist gelebte Tradition.“ Dass die Führungsriege der Neustädter Wehr nicht mit leeren Händen zum Landrat gekommen sei, sei ebenfalls Tradition, warf der Feuerwehrreferent der Stadt, Franz Witt, ein. Mit einer Kiste Bier und dem symbolischen Regenschirm baten die Floriansjünger um die Patenschaft für das Fest. Vorgetragen in Reimform, wie schon beim Neustädter Bürgermeister Rupert Troppmann.

 

Vorsitzender Helmut Staratschek trägt Landrat Andreas Meier die Ehrenschirmherrbite vor - natürlich in Reimform.

Helmut Staratscheck trägt Landrat Meier die Patenbitte vor.

Eine Aufforderung, der Andreas Meier gerne nachkam. Er sei selbst Feuerwehrmann in Windischeschenbach. Dafür habe er extra seinen LKW-Führerschein gemacht und diesen vor kurzem sogar verlängert: „Ich will wieder anpacken, ich will da wirklich wieder anpacken. Ich merk‘ einfach, dass mir da was fehlt.“

 

Die Abordnung der Neustädter Wehr wartet auf den Landrat.

Einen weiteren Vorteil der Ehrenschirmherrschaft sieht Andreas Meier aber noch woanders: „Wenn dann ab und an a Dragl rausspringt, na machtma des scho gern“, grinste der Landrat mit Verweis auf das Geschenk der Neustädter. Ein kleines Problem habe er jetzt aber. „Eigentlich wollte ich in der Fastenzeit kein Bier trinken. Wie ich mich im Bierhimmel bis Ostern verabschiedet habe, bekamen die schon fast feuchte Augen. Gottseidank ist das aber sonntags ja erlaubt – nicht dass das Bier schlecht wird“, meinte  der Landrat mit einem Augenzwinkern.

 

Helmut Staratscheck trägt Landrat Meier die Ehrenschirmherrbitte vor.

Patenschaft erneuert

"Wie war's?" - "SUPER!" Das war die knappe Unterhaltung an einem Neustädter Mittagstisch, einen Tag nach dem Patenbitten der Windischeschenbacher. So ähnlich könnte es sich bereits vor 150 Jahren abgespielt haben, nur dass beim eigentlichen Bitten mit Sicherheit keine Drehleiter vor dem neuen Schloss gestanden hat.

Mit Blasmusik sind die Windischeschenbacher auf den Stadtplatz einmarschiert. Dort wurden sie bereits von der Neustädter Feuerwehr erwartet. Auf einem Holzscheit kniend baten Kommandant André Stessmann und Vorsitzender Christian Münchmeier um eine Erneuerung der Patenschaft. Ein Faß Zoigl sollte die Neustädter dabei gnädig stimmen. Das ist offenbar gelungen: Im Anschluss ging es per Fackelzug in das Neustädter Gerätehaus wo die Erneuerung der Patenschaft noch ordentlich gefeiert wurde.

Patenbitten der Freiwilligen Feuerwehr Windischeschenbach

Auch das Onetz berichtet über das Patenbitten.