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"Frechheit" - Beim Absperren zur Ölspur bepöbelt

 

Bei einem Einsatz zur Beseitigung einer Ölspur (Dienstag, 14.03.) sind Kameraden von uns bepöbelt und beleidigt worden. Mehrere Autofahrer missachteten die Absperrung.

Wir möchten noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Feuerwehrdienst ehrenamtlich ist und wir in unserer Freizeit zum Wohle und zur Sicherheit Neustadts arbeiten. So ein Verhalten wollen wir nicht dulden. 

 

Die dazu verfasste Pressemitteilung im Wortlaut:

Trotz Solidarität mit Feuerwehrmann auf der A3 - die Neustädter Wehr kämpft weiter mit Respektlosigkeit

Während sich tausende Menschen in Deutschland mit dem wasserspritzenden Feuerwehrmann von der A3 solidarisch erklären, machte die Feuerwehr Neustadt im Kleinen wieder einmal genau die gegenteilige Erfahrung: Als die Feuerwehrleute zum Beseitigen einer Ölspur die Straße sperrten, ignorierten mehrere Autofahrer Blaulicht und Anhaltesignale. Mehrere Feuerwehrleute mussten sich dabei sogar beschimpfen lassen.

"Wir machen das nicht zum Spaß",  zeigt sich der Neustädter Kommandant Michael Spranger über das Verhalten der Autofahrer empört. "Das gestern (Dienstag) war wieder ein Paradebeispiel an Respektlosigkeit ." Am Dienstagabend  (gegen 17:30 Uhr) musste die Neustädter Wehr zur Beseitigung einer Ölspur anrücken. Durch einen geplatzten Hydraulikschlauch hatte ein Bagger auf einer Länge von knapp einem Kilometer Öl verloren - teilweise über beide Fahrbahnseiten hinweg. Die Feuerwehr musste deswegen zur Sicherheit die Straße abschnittsweise sperren und den Verkehr umleiten. Das ignorierten gleich mehrere Autofahrer.

"Das ist eine Frechheit:  Wir opfern unsere Freizeit für das Wohl und die Sicherheit aller - und dann werden wir so behandelt"  fährt Spranger fort. Er habe fast den Eindruck, dass nur beim Blaulicht der Polizei gebremst würde - als ob das Blaulicht der Feuerwehr weniger wert wäre. "Dabei sperren wir die Straße aus Sicherheitsgründen",  fügt Spranger an,  "zur Sicherheit für die dort arbeitenden Einsatzkräfte. Das einfach zu missachten,  kann richtig gefährlich werden - auch für die Autofahrer."

Die Polizei hat von den durchfahrenden Autofahrern nur eine Handvoll erwischt, der Großteil kommt aber ungeschoren davon. Konsequenzen wird es von Seiten der Neustädter Wehr nicht geben. "Wir rücken natürlich aus, wenn wir alarmiert werden. Wir appellieren nur an das Verständnis der Autofahrer: Wir sperren keine Straße zum Vergnügen - wir handeln dabei für die Sicherheit und im Auftrag der Polizei."

Der Neue Tag bzw. das Onetz und das Oberpfalzecho haben unsere Mitteilung bereits weiterverbreitet.

Ein Tag Berufsfeuerwehr

Unsere Jugendfeuerwehr war 24 Stunden in "Bereitschaft". Beim Berufsfeuerwehrtag übernachteten die elf Jungen und zwei Mädchen im Gerätehaus und mussten damit rechnen jederzeit zu einem Einsatz alarmiert zu werden. Nebenbei lief dann der ganz normale Alltag einer Berufsfeuerwehr: Geräteverwaltung, Üben, Unterricht, Sport, Ordnungsdienst, Küchenarbeit und Besprechungen.

Wenn dafür denn Zeit blieb: in den 24 Stunden musste unser Nachwuchs insgesamt zu sieben Einsätzen ausrücken - alles natürlich nur Übung. Aber diese wurden sehr ernst genommen: Unter anderem ging es zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person, einer Türöffnung, eine Person musste sogar mit der Drehleiter aus dem Dachgeschoss gerettet werden, eine andere als First Responder zusammen mit dem BRK betreut und versorgt werden. Aber auch das neue Wohngebiet, der Rumpler III, hat seine wortwörtliche "Feuer"-Taufe bestanden: Ein lichterloh brennender Holzstoß wurde schnell gelöscht.

Noch einmal vielen Dank an das BRK Neustadt/Weiden für die Unterstützung und die Michaela Ertl für's bekochen der Jugendfeuerwehr und deren Ausbildern und Ausbilderinnen.
Wenn euch die Arbeit der Jugendfeuerwehr gefällt: Einfach bei uns melden, wir haben noch Platz. ;) 
 

24 Stunden Berufsfeuerwehrtag

 

Heiße Übung mit der "Flash-Box"

Im Atemschutzzentrum in Neuhaus übten am Donnerstag (02.11.) fünf Kameraden und eine Kameradin. Im Atemschutzzentrum war eine sog. "Flash-Box" aufgebaut. Die Flash-Box gehört dem Bezirksfeuerwehrverband und ermöglicht ein effektives Training des Innenangriffs. Zwei Ausbilder überwachten die Übung.

 

 

 

 

FIREHOUSE 14

Es war wieder soweit.
Der FIREHOUSE Rock ging in die 14 Runde.

Zusammen mit Martin Beutler konnten wir, wie alle Jahre ein aussergewöhnliches Event abhalten.

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